Grundton : alle Massen gleichphasig
1. Oberton → Oktave
Knotenpunkt in der Mitte: zweite Hälfte schwingt gegenphasig.
Problem: Das Triebwerk dreht sich. Wenn die Drehfrequenz eine Eigenfrequenz des Flügels trifft Resonanz Materialversagen.
Vereinfachtes Modell: Flügel + Triebwerk als 2-Massen-System:
Eigenvektoren : Schwingungsform — z.B. Flügel hebt sich, Triebwerk senkt sich.
Ziel der Konstruktion: Struktur so auslegen, dass die Eigenfrequenzen außerhalb des Betriebsdrehzahlbereichs liegen!
Definition: Ein Vektor heißt Eigenvektor der Matrix , wenn es eine Zahl gibt mit:
Die Zahl heißt Eigenwert zum Eigenvektor .
muss quadratisch sein: und müssen denselben Typ haben (gleiche Dimension), damit überhaupt Sinn ergibt.
Für symmetrische Matrizen ():
Für nicht-symmetrische Matrizen:
Determinante:
eigA = [1 2;
3 4];
lambda = eig(A) % Eigenwerte als Vektor
Mit Eigenvektoren:
[V, D] = eig(A)
V: Matrix, deren Spalten die Eigenvektoren sindD: Diagonalmatrix mit den EigenwertenA = [4 -5 1;
2 -3 1;
1 -2 2];
[V, D] = eig(A)
Es gilt:
Komponentenweise (Zeile , Eigenvektor ):
A = [4 -5 1;
2 -3 1;
1 -2 2];
[V, D] = eig(A);
D % Diagonalmatrix mit Eigenwerten
Ausgabe:
D =
-0.6180 0 0
0 2.0000 0
0 0 1.6180
Drei Eigenwerte: , ,
Gegeben ist die symmetrische Matrix:
A = [3 1; 1 3];
eig(A)[V, D] = eig(A)A * V(:,1) ≈ D(1,1) * V(:,1)?det(A) – wie hängt das mit den Eigenwerten zusammen?V(:,3) % 3. Spalte von V
Ausgabe:
0.3361
0.3361
0.8798
Probe:
A * V(:,3) % [0.544; 0.544; 1.424]
D(3,3) * V(:,3) % [0.544; 0.544; 1.424] ✓
Zwei Massen , sind durch Federn verbunden.
Bewegungsgleichungen:
Gesucht: Wie schwingen die Massen?
Dasselbe Modell wie der Flugzeugflügel von vorhin — jetzt rechnen wir es vollständig durch.
Ansatz: ,
Führt auf:
Das ist ein Eigenwertproblem!
m1 = 1; % Masse 1 [kg]
m2 = 1; % Masse 2 [kg]
c1 = 1; % Federkonstante 1 [N/m]
c2 = 1; % Federkonstante 2 [N/m]
K = [c1+c2, -c2;
-c2, c2];
M = [m1, 0;
0, m2];
Problem:
Das ist ein verallgemeinertes Eigenwertproblem:
Matlab:
[V, D] = eig(K, M)
enthält die Eigenvektoren (Schwingungsformen)
enthält die Eigenwerte
[V, D] = eig(K, M);
omega_squared = diag(D) % [0.382; 2.618]
omega = sqrt(omega_squared) % [0.618; 1.618]
f = omega / (2*pi) % Frequenzen in Hz
Zwei Eigenfrequenzen:
V
Ausgabe:
-0.5257 -0.8507
-0.8507 0.5257
Erste Eigenschwingung: Beide Massen schwingen in Phase
(gleiches Vorzeichen)
Zweite Eigenschwingung: Beide Massen schwingen gegenphasig
(entgegengesetztes Vorzeichen)
t = linspace(0, 20, 500);
tiledlayout(1, 2)
nexttile
plot(t, V(1,1)*cos(omega(1)*t), t, V(2,1)*cos(omega(1)*t))
title(sprintf('Mode 1 (\\omega_1 = %.2f rad/s)', omega(1)))
xlabel('t [s]'); legend('Masse 1', 'Masse 2')
nexttile
plot(t, V(1,2)*cos(omega(2)*t), t, V(2,2)*cos(omega(2)*t))
title(sprintf('Mode 2 (\\omega_2 = %.2f rad/s)', omega(2)))
xlabel('t [s]'); legend('Masse 1', 'Masse 2')
Anfangsbedingung = Eigenvektor → nur eine Mode wird angeregt:
x0 = V(:,1); % → nur ω₁, beide Massen in Phase
x0 = V(:,2); % → nur ω₂, Massen gegenphasig
Beliebige Anfangsbedingung → Überlagerung beider Moden.
Ändern Sie die Parameter und beobachten Sie das Verhalten:
m1 = 2; m2 = 1; % Unterschiedliche Massen
c1 = 2; c2 = 3; % Unterschiedliche Federn
x0 regt nur die erste Eigenschwingung an?c1 = 0? (Kein Anker für Masse 1)Gewöhnliches Eigenwertproblem:
lambda = eig(A) % Nur Eigenwerte
[V, D] = eig(A) % Eigenvektoren und -werte
Verallgemeinertes Eigenwertproblem:
[V, D] = eig(A, B)
eig(K, M) (nicht eig(inv(M)*K)!)